Event Info

Auch in dieses Jahr war unser Schrottplatz Event ein voller Erfolg. Es wurde viel gelacht und geplaudert. Zudem konnten wir faszinierende Kunstwerke von Cla Coray, Oliviera Gorza, Claudio Cassano und vielen mehr bestaunen.

Galerie

Unsere diesjährigen Gäste

PhilippBingisser

Philipp Bingisser

Philipp  Bingisser  hat  eine  Lehre  als Metallbauschlosser  abgeschlossen.  Als  Gewinner des  Lehrlingswettbewerbes  konnte  man  schon  früh erkennen,  dass  auch  in  seinen  Adern  Künstlerblut fliesst. Der  Apfel  fällt  bekanntlich  nicht  weit  vom Stamm.  Und  so hat  er  nach  dem  Eintritt  ins elterliche  Altmetall-Geschäft  seine  Vorliebe  für  das Arbeiten  mit  Metallen  weiter  entwickelt.  Philipp Bingisser baute sich einen Schmelzofen und begann damit  zu  experementieren  und  u.a.  Objekte  aus Bronze  zu  giessen.  Seit kurzem  jedoch  hat  ihn eine neue  Herausforderung  gepackt.  Aus  Altholz  und
Metall  haucht  er  alten  nicht  mehr  zeitgemässen Möbelstücken  neues  Leben  ein  oder  erfindet  sie gleich neu.

Dominik_Bingisser

Dominik Bingisser

Als Inhaber des „Schrottplatzes“ liegt es nahe, dass irgendwann das Feuer für die Schrottkunst entfacht werden  würde.  Vor  Jahren  fing  es  klein  an: Anlässlich  von  Familienfeiern,  runden  Geburtstagen von  Freunden  etc.  etc.  liess  es  sich  Dominik Bingisser  nicht  nehmen,  selbst  gefertigte  kleine Eisengeschenke  zu  überreichen.  Mittlerweile  findet er im Gestalten mit Eisen einen Ausgleich zu seinem manchmal  eher  hektischen  Alltag.  Mit  „learning  bei doing“  hat  er  sich  jedoch  stets  gesteigert  und  sein Handwerk  immer  weiter  entwickelt.  So  sind  z.B. seine  Feuerkörbe  und  -Säulen  bestückt  mit Erinnerungen  an  vergangene  Zeiten  und  üben  auf den  Betrachter  eine  ganz  spezielle  Faszination  aus, lassen  sich  doch  immer  wieder  neue  Elemente entdecken .

ClaudioCassano

Claudio Cassano

Claudio Cassano verarbeitet seit 1988 verschiedenste Metallarten zu kunstvollen Objekten. Gerade mit der Kombination von warmem Licht und kaltem Metall kreiert er, trotz der vordergründigen Gegensätze, fantasievolle, in harmonischem Einklang stehende Licht- und Leuchtskulpturen. So entstehen stimmungsvolle Arbeiten, die den Betrachter immer wieder aufs Neue faszinieren.

Auf der Basis der Kreises, einer Urform, die Claudio Cassano schon seit Jahren begleitet, entstehen, ausgehend von transparenten Achaten als Mittelpunkt, funkelnde Leuchtskulpturen. Jedes Objekt ist aus einer Platte geschnitten, die anschliessend in verschiedene Ebenen aufgefächert wird. Dadurch entsteht ein Spiel von Öffnungen und Drehungen durch die das Licht in verschiedene Richtungen strahlt und eine Aura von Farben und Reflexionen erzeugt. Die Farbe der gewählten Achate verleiht den Objekten Kostbarkeit und das Licht- und Schattenspiel im und um das Objekt schafft überraschende Zeichnungen.

Claudio Cassano ist Metallbauer, Schreiner, Designer, Künstler. Für ihn ist der Übergang nahtlos, alles steht unter dem Begriff der Kunst. Er hat ein offenes Auge für aussergewöhnliches Handwerk, sammelt alte Schmiedekunst und ergänzt gefundene Elemente mit eigenen Kreationen aus Metall. So tragen Tische aus alten Öfen, Bartheken, Garderoben und Kerzenständer seine Handschrift, Altes wird aufgefrischt und findet mit neuen Elementen kombiniert zu erstaunlichen Funktionen.

Fensterköpfe, die er von alten Fensterläden abschraubt und in seinen Skulpturen als Originale oder als bearbeitete Abgüsse aus verschiedenen Materialien wieder verwendet, sind für den Künstler Schutzengel; doch sie zeigen durch die Inszenierung des Künstlers dessen Humor und verweisen oft mit einem Augenzwinkern auf das Wesen der Menschen.

Die Sorgfalt, mit der Claudio Cassano seine Objekte fertigt, zeigt seine Haltung gegenüber dem Leben, in dessen Mittelpunkt die Suche nach dem Licht in einem tieferen Sinne steht.

Der italienischstämmige Claudio Cassano wurde 1968 geboren und lebt und arbeitet in Brugg.

Cla_Coray

Cla Coray

Er arbeitet seit 1997 in Oberrieden Zürich. Die Ausbildung zum Steinbildhauer war die Basis für das 3Dimensionale gestalten. Sein Interesse sich nicht nur einem Material zu verschreiben entstand schon in der Ausbildung. Daraus entstand mit den Jahren ein grosses Fachwissen in der Verarbeitung von  verschiedensten Materialien die seine Werke mit deren Aussage unterstützen.

Die vielfältige Materialwahl und der Ausdruck seiner Werke zeugt davon, dass er sich weder in seiner Inspiration einengen noch sich in seinem Stil festlegen lässt, sondern ständig in Bewegung bleibt.

Durch seine  Arbeitsweise und dem künstlerische Ausdruck seines Schaffens, wurde Cla Coray an verschiedenen internationalen Symposien eingeladen und so hinterlässt er Spuren von Portugal bis China.

Das Leitthema seiner Arbeiten ist seit einigen Jahren die Massenbewegung. Eine Thematik, die sich nicht nur auf das menschliche Verhalten bezieht. Die daraus entstandenen  Werke präsentieren sich in einer fast selbsterklärenden figurativen Formensprache oder werden in einer geometrischen Form gestaltet. Dabei ist der Kreis / die Scheibe meist zentraler Ausgangspunkt der Formgebung.

OlivieroGorza

Oliviero Gorza

1990 begann ich mit meinen ersten Versuchen in der Kunst des Bronzegiessens. Die künstlerischen, kreativen Ausdrucksmöglichkeiten, sowie die vielen komplexen Arbeitsabläufe, die zur Herstellung einer Bronze-Skulptur nötig sind, lösten bei mir eine grosse Faszination aus.

Während den folgenden fünf Jahren wurde das Bronzegiessen zu meinem Hobby. Die immer intensivere Auseinandersetzung mit dieser Materie und der damit verbundene immer grösser gewordene Zeitaufwand wie auch finanzielle Investitionen, führten so weit, dass ich mein Hobby zum Beruf machte.

1995 gründete ich das Kunstatelier Bronce Art. Aufgrund meiner heutigen Erfahrungen ist es mir möglich, in den Bereichen, Skulpturen, Objekte, Reliefs, Kunst am Bau, Kunst im öffentlichen Raum, Auftrags-Arbeiten, sowie Grabmal-Kunst künstlerisch tätig zu sein. Weitere Standbeine: Modellier-, Giess- und Teambildungskurse

Andre_Kneubuehler

André Kneubühler

Aufgewachsen auf dem Bözberg hat André Kneubühler (Jahrgang 1993) schon früh
seine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt. Nach der obligatorischen Schulzeit begann er  eine  Kochlehre  im  Restaurant  Post  in  Bözen,  welche  er  im  August  2012 abschloss.  Anschliessend  verbrachte  er  mehrere  Monate  in  Mosimann’s  Private Dining Club in London um weitere Erfahrungen zu sammeln und sein Handwerk zu verfeinern. Vor kurzem folgte er wieder dem Ruf Mosimann’s und durfte während der Olympiade in Sotschi allerhand Prominente bekochen. Bevor er nun seine kreativen Ideen bei einem Starkoch in Brasilien ausleben wird, hat er sich bereit erklärt, seine Kochkunst  unter  doch  etwas  erschwerten  Bedingungen  auf  dem  Schrottplatz  in Brugg  zu  zeigen.  Man  darf  gespannt  sein,  was  dieses  Kochtalent  noch  alles
zustande bringt.

RemySchaerer

Remy Schärer

Remy  Schärer  sucht,  experimentiert  mit  Formen,  Schatten, Licht  im  Metall.  Er  lässt  gerne  seiner  Phantasie  freien  Lauf, zwei- oder dreidimensional, gross oder klein, schwer oder leicht. Mit  Stimmung,  harmonisch,  lichtdurchlässig,  faszinierend, suchend, gegensätzlich, überraschend.

Remy  Schärer  zu  seinen  Arbeiten:  Meine  Werke  sind  der Zielraum meiner Gedanken. Sie  sind  Herausforderung  für  meine  eigene  Welt,  die  ich versuche zu realisieren.